Gut gemeint
ist nicht immer gut gemacht
Eltern im Leistungssport - zwischen fördern und überfordern

Sie geben alles - trotzdem erreichen Sie Ihr Kind immer weniger? Es wird immer schwieriger? Gerade in der Pubertät?
Sie wollen es in der sportlichen Karriere unterstützen und leisten einen hohen Einsatz:
- Sie investieren Ihre Zeit, Geld und Energie.
- Sie wollen unterstützen, motivieren und (be)stärken.
- Sie fahren zu Wettkämpfen, Matches und Turnieren.
Und trotzdem passiert oft genau das Gegenteil und Sie merken:
- Ihr Kind blockt ab
- reagiert gereizt oder zieht sich zurück
- Gespräche werden anstrengend oder enden im Streit
- schlimmstenfalls verliert es die Freude am Sport
Es fühlt sich undankbar an. Sie empfinden Wut und Ärger über das Verhalten Ihres Kindes. Auch Trauer.
Unausgesprochen steht irgendwann im Raum:
„Warum erreiche ich mein eigenes Kind nicht mehr? Was mache ich bloß falsch?“
Die ehrliche Antwort ist:
In den meisten Fällen machen Sie nichts „falsch“. Sie meinen es gut mit Ihrem Engagement.
Dennoch: Ihre Unterstützung als engagierte Eltern wirkt einfach anders als gedacht.
Gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht.
Viele Verhaltensweisen, die im Alltag sinnvoll erscheinen, wirken im (leistungs-)sportlichen Kontext genau anders:
❌ Motivation wird als Druck erlebt
❌ Unterstützung fühlt sich wie Kontrolle an
❌ Gespräche führen zu mehr Distanz statt Nähe
Ihr Kind erlebt es anders als Sie es meinen. Genau hier beginnt das Problem.

Im Leistungssport entscheidet nicht nur Training, Talent und Taktik
Wichtige Leistungsparameter sind: Leistung, Technik, Disziplin. All das ist wichtig.
Allerdings scheitert Entwicklung selten am Training. Viel häufiger wirkt das Umfeld auf die Athletin oder den Athleten ein.
Positiv wie negativ.
Der aktuelle Forschungsstand spricht von starken Zusammenhängen und plausiblen Wirkmechanismen. Gerade im Jugendalter.
Denn Ihr Kind steht in einem Spannungsfeld:
- es will eigenständig sein
- braucht aber weiterhin Orientierung und Unterstützung
- und steht gleichzeitig unter Leistungsdruck und Erfolgswillen
Wenn hier die Begleitung suboptimal ist, entsteht genau das, was viele Eltern erleben:
- Rückzug
- Widerstand
- innere Blockade
Vielleicht erkennen Sie sich hier wieder und erleben z. B. folgende Situation:
Nach einem möglicherweise verlorenem Spiel oder einem unglücklich verlaufenem Wettkampf wollen Sie helfen.
Sie sprechen Ihr Kind an und plötzlich macht Ihr Kind dicht, die Stimmung kippt oder es eskaliert nahezu.
Sie geben einen gut gemeinten Hinweis und dieser kommt komplett falsch bei Ihrem Gegenüber an.
Deswegen ist Ihr Kind nicht schwierig. Es sind eher Ihr Timing, Haltung und Ton, die nicht mit der Situation zusammenpassen.
Und genau das passiert oft schneller, als man denkt – besonders dann, wenn man es eigentlich besonders gut machen will.

Was verändert werden sollte ist dabei weniger Ihre Motivation und Ihr Engagement.
Stattdessen geht es um Ihr Verständnis dafür, wie Ihr Verhalten bei Ihrem Kind wirkt - unabhängig vom Alter.
Es ist keine Schwäche, keine mangelnde Belastbarkeit oder negative Persönlichkeitseigenschaft von Ihrem Kind.
Es ist eine Logik der Psyche, weshalb z. B. der richtige Satz im falschen Moment Schaden anrichten kann.
Hilfe wird dann als Einmischung erlebt und Nähe kann sich wie Druck anfühlen.
In meiner Arbeit schauen wir genau hin:
- Welche Rolle Sie aktuell einnehmen
- Welche Rolle für Sie sinnvoll und welche loszulassen sind
- Wo gut gemeinte Unterstützung kippt
- Warum Ihr Kind bestimmte Reaktions- und Verhaltensweisen zeigt
- Wofür Ihre Verhaltensveränderung wichtig ist
Und vor allem: Was Ihr Kind in Ihrer konkreten Situation wirklich braucht und was Sie tun können.
Sie sind ein entscheidender Hebel!
Für Technik, Leistungsfähigkeit und Strategie gibt es fachlich und methodisch gut ausgebildete Trainer*innen.
Sie sind die Spezialist*innen für die sportlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Ich arbeite dort, wo Entwicklung oft unbewusst verhindert wird:
👉 im Verhalten der Eltern
👉 in der Kommunikation
👉 im Umgang mit Druck und Emotionen
Denn genau hier entsteht entweder Stabilität oder zusätzlicher Druck.
Das ist was letztlich den Erfolg begünstigt oder erschwert.

Wenn Eltern von ihren Kindern als verständnisvoll, aufmerksam und passend unterstützend erlebt werden, verbessert das psychologische Voraussetzungen, die eng mit Leistung zusammenhängen. Das zeigen semi-longitudinale Studien.
Tragen Sie maßgeblich zum sportlichen Erfolg Ihres Kindes bei!
Mit entsprechendem Wissen über Ursachen und Wirkung verstehen Sie besser, wie Ihr Verhalten wirkt und können gezielter Methoden und Techniken um das familiäre Miteinander beziehungsförderlicher zu gestalten. Konkret bedeutet das:
✅ Gespräche entspannen sich
✅ es entsteht wieder Verbindung
✅ Ihr Kind wird eigenständiger
✅ es kann mit Druck besser umgehen und
✅ kommt wieder mehr bei sich an
Es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Ganz konkret in Ihrer Situation.
Wenn Sie Ihr Kind aktuell nicht erreichen oder unsicher sind, wie Sie sich verhalten sollen:
Dann lassen Sie uns das gemeinsam klären.
HINWEIS:
Dieses Angebot ist nichts für „mal schauen“, sondern für Eltern, die:
- bereit sind, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren
- verstehen wollen, wie ihr Einfluss wirkt
- negativen Einfluss auf ihr Kind meiden wollen
- langfristig die Persönlichkeitsentwicklung ihres Kindes fördern
- und wirklich etwas verändern möchten
Denn genau dort entsteht Entwicklung. Und dann entsteht Wachstum und Erfolg!

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